Star Trek: Discovery - Spoilerthread

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Marc W.
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Star Trek: Discovery - Spoilerthread

Beitragvon Marc W. » Di 26. Sep 2017, 11:00

Dieser Thread ist zur Diskussion der neuen Folgen, nachdem sie auf Netflix veröffentlicht wurden. Es liegt in der Natur der Sache, dass Spoiler enthalten sind. Bitte diskutiert aber nur über Dinge, die in den bereits veröffentlichten Folgen geschehen sind.

Haben die ersten zwei Folgen nun gesehen und für gut befunden - und brennen darauf, wie es weitergeht!

Ist definitiv ein neuer Ansatz, an Star Trek heranzugehen - wie gut er letztlich funktioniert, muss man sehen. Weiß aber auch jetzt schon, worüber sich viele aufregen werden ;). Ist für mich viel zu verfrüht, ich sage dazu einfach: lass uns doch einfach mal abwarten, wie es sich entwickelt :). Und: lila Klingonenblut! :D

Bin zudem von der Klasse der USS Shenzhou ganz angetan :mrgreen: - auch wenn ich das in der Folge selbst nicht gesehen/gehört habe ;)
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T'Aloviks
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Beitragvon T'Aloviks » Di 26. Sep 2017, 13:35

Ich hab gestern auch direkt die beiden ersten Folgen geschaut... ich sag mal "puuuuuh". Grundsätzlich halte ich es wie Johnny und werde dran bleiben und weitersehen.
Es gab etliche Dinge, die ich cool fand, aber auch zwei wesentliche Punkte, dir mir noch garnicht so wirklich zusagten. Hmm, ich will hier nicht spoilern, man kann doch...

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Beitragvon Marc W. » Di 26. Sep 2017, 14:15

T'Aloviks hat geschrieben:So jetzt...
Dass die Klingonen komplett anders aussehen, kann ich mit leben. Aber es geht ja weit darüber hinaus. Es wirkt auf mich wie eine komplett neue Spezies mit weit entfernt zurückliegenden Vorfahren bei den Klingonen.
Und dann fand ich Michael wie-hieß-sie-noch irgendwie... anstrengend. Wie konnte die SIM so einen Charakter durchwinken :-D
Alles andere fand ich durchaus cool, Schiff, Uniformen, Aliens, das Storytelling an sich, das Theme,... da bin ich durchaus gespannt, was sie draus machen.
Aber ich fürchte auch, dass sich viele Trekker nicht mit der Serienwerden anfreunden können.

Ja, bei den Klingonen bin ich auch sehr gespannt, wie sie das weiterentwickeln. Kann mir nicht vorstellen, dass sie die Diskrepanzen nicht zumindest irgendwie ansprechen. Gestört hat mich eigentlich nur, dass die Klingonische Sprache (auch wenn mir die Idee mit den Untertiteln an sich sehr gut gefiel) größtenteils nicht "flüssig" wirkte. Ja, es ist eine harte Sprache, aber ich erwarte von Muttersprachlern trotzdem ein flüssigeres Sprachbild. Bei dem Albino ("Sohn von Niemandem" :lol:) klappte das ganz gut, aber speziell der Hauptklingone klang, als würde ein Deutscher mit übelstem Akzent englisch sprechen... mag korrekt sein, klingt aber scheiße ;)
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Beitragvon Klaus » Di 26. Sep 2017, 15:31

Der Klingonische Hauptcharakter sprach mit angelegter Zahnprotese - daher das "nuscheln".
Bei allen anderen haben sie nachträglich ohne Zahnprotese einsprechen lassen.
Von soher empfand ich es als große Leistung des Schauspielers das er es trotz Protese so gut geschaft hat.
Aber ich war auch der Meinung das man es bei ihm ebenfalls besser ohne eingesprochen hätte.

Zum Aussehen finde ich das sie eher wie Barock-Klingonen wirken... Die noch ein paar Hundert Jahre brauchen um zu denen zu werden die wir aus den späteren Serien kennen...

Aber die beiden Folgen waren ja nur Einleitung und Hintergrundaufbau für das Setting und Mike.
Ich finde sie als Hauptcharakter bisher zwar etwas unstimmig aber eigendlich ganz gut und bin gespannt auf mehr.
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Beitragvon Leon Bristow » Di 26. Sep 2017, 16:52

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Nun, ich bin ehrlich gesagt gespalten. Fangen wir mit dem Negativen an, das fällt mir gerade leider leichter. Wie Sarek dargestellt wird, finde ich etwas daneben. Ob man es früher auch für logisch befunden hätte, gegen die Prinzipien der Föderation zu verstoßen und beim " neuen Erstkontakt" zu schießen? Der Sternenflottenoffizier in mir hat an dieser Stelle lautstark protestiert und hätte unsere neue Nummer 1 ebenfalls sofort in die Brig gesperrt. Damit haben wir schon Thema zwei: Michael Wieauchimmersieheisst. Pseudovulkanisch, gut. Damit kann ich leben, auch wenn sie mir stellenweise etwas drüber war. Ich erwischte mich selbst bei dem hier: :roll: Das sie nun ein Ziehkind von Sarek seien soll.. das war definitiv drüber. Punkt 3, erinnerten mich die Klingonen weniger an Krieger, sondern an religiöse Opfer, die sich gegen die pöse Menschheit erheben. Obs gewollt ist, dass sie nicht wie stolze Krieger wirken? Ich hätte nicht gedacht, dass das den Klingonen zuzutrauen ist, offensichtlich jedoch schon. Daher sehe ich diesen Punkt gemischt.

Positiv finde ich die wundervollen Effekte und die bis dato gelungene Story. Es ist eben keine Serie der 90er mehr, auch wenn ich dies schmerzlich vermisse und ich immer noch der Ansicht bin, dass eine neue Serie besser nach Nemesis angeknüpft hätte. Die Szenen und Darstellungen finde ich gut, das Schiff geht gerade so durch. Die Wiederverwendung von Soundeffekten ist ein netter Gag, auch wenns unerklärlich ist, warum diese erst teils 300 Jahre später wieder auftauchen.

Vielleicht bin ich zu engstirnig an einigen Stellen (mein Arbeitskollege nannte mich heute "geistig nicht flexibel genug" - na danke), ich hänge was Star Trek angeht wohl etwas zu sehr in den 90ern.

Lassen wir uns überraschen, noch ist nicht aller Tage Abend.
"Hast du erst einmal ein Schiff von der Oberfläche durch die Atmosphäre eines Planeten in den Weltraum gebracht und blickst in die Sterne, willst du das Steuer nie wieder hergeben." :voycom:

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Beitragvon T'Aloviks » Di 26. Sep 2017, 22:24

Die etwas holperige Aussprache der Klingonen, ich finde übrigens ALLER Klingonen, war mir auch aufgefallen. Interessanter Aspekt von Klaus, hätte aber auch die Synchro vorgezogen.

Ok, wenn zwischen diesen Klingonen und den bisher bekannten ein paar Jahrhunderte liegen würden, fänd ich es auch plausibel. Die reine Optik der Klingonen könnte ich so oder so problemlos hinnehmen - nur halt das Benehmen nicht. Aber mal gespannt, vielleicht erwartet uns ja wider Erwarten noch ein Twist hier.
Ich habe nicht grundsätzlich Probleme mit Inkonsistenzen. Ich meine, was sollen sie machen? Lackierte Spanplatten und schlechte Effekte, damit es prä-tos Aussieht? Sicher nicht. Ich finde, es gibt nötige inkonsistenzen, um eine moderne Serie zu erzählen (dazu gehören neben aktuellen und herausragenden Effekten die moderne Kameraführung, das set an sich, die Uniformen, usw. Und von mir aus auch ganz knapp noch eben der holonommunikator, obwohl der ja bei ds9 sogar explizit erstmals in betrieb ging.
Und es gibt halt unnötige inkonsistenzen, die gemacht werden, weil die Macher es
Möglicherweise einfach anders besser fanden als in den vorherigen Serien. Und in der Liste stehen die Klingonen gerade recht weit oben.
Was ich übrigens gut finde, ist das die Serie etwas ruhiger geschnitten ist. Mir ging das rumgehetze be abrahams tierisch auf die Nerven, Dialoge gabs bestensfalls im Laufschritt. Hier schien es mir, neben Action auch etliche ruhige dialogszenen zu geben. Gut!
Und wie unterschiedlich die Meinungen sein können... ich finde zB die Idee eines hiehkindes von Sarek ganz witzig.

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Beitragvon Soerensen » Di 26. Sep 2017, 23:17

Ich mag Burnham. Sie ist halt ne superanstrengende Pseudovulkanierin, aber das ist ja auch Sinn der Sache. Bin sehr gespannt wie es nach dem Auftakt nun mit ihr weitergeht, da besteht ja aktuell Potential für Veränderung. ein gewisser Sympathiefaktor bei mir entsteht natürlich auch dadurch, dass ich seit einigen Jahren eine auf Vulkan aufgewachsene Romulanerin spiele, die gewisse Ähnlichkeiten mit Burnham hat (sie hat ihre Emotionen aber normalerweise noch besser im Griff - als Romulanerin kann man das auch eher als als minderentwickelter Mensch... :mrgreen: ).
Auch das vulkanische Hallo finde ich grundsätzlich von der Idee her gar nicht verkehrt. Es ist doch logisch, wenn man in Verhandlung mit einem kriegerischen Volk, dass es als Schwäche sieht, einem Kampf auszuweichen, treten will, zuerst zu schießen. Und die Sternenflotte sollte in so einer Situation auch gut genug sein, Stärke zu demonstrieren ohne dabei das gegenerische Schiff zu zerstören. In der konkreten Situation war nur die Unterlegenheit ein wirkliches Problem. Und der Alleingang der Nummer 1... Nun ja... Meiner Anaesa könnte der Ansatz einer solchen Aktion auch unterlaufen. Bedingungslose Loyalität kombiniert mit der Überzeugung, selbst überlegen zu sein, führt zu solchen Anwandlungen. Aber es war schon extrem. Bin gespannt wie Burnham nun den Paris macht.
Optik der Klingonen... Na ja.... Orks. Wir haben bisher immer die Orioner-Nausicaanerin, die ein Kumpel spielt, liebevoll als "unseren Ork" bezeichnet, das müssen wir nun womöglich überdenken. :mrgreen:
Was mich massiv gestört hat: Die Animation und die Sounds der Schiffsphaser waren sooooo.... popelig. Kein bisschen episch.

Insgesamt hats mir sehr sehr gut gefallen. Die Charaktere finde ich großartig. Ich hatte ein wenig Schiss, dass man Abrams-mäßig neue Aliens einführt, einfach weil man es kann und sie cool aussehen, aber zumindest der coole Wissenschaftler hat ja schon etwas zum Hintergrund seiner Spezies angedeutet, was Interesse an Mehr geweckt hat.
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Beitragvon Marc W. » Mi 27. Sep 2017, 09:12

Leon Bristow hat geschrieben:Ob man es früher auch für logisch befunden hätte, gegen die Prinzipien der Föderation zu verstoßen und beim " neuen Erstkontakt" zu schießen? Der Sternenflottenoffizier in mir hat an dieser Stelle lautstark protestiert und hätte unsere neue Nummer 1 ebenfalls sofort in die Brig gesperrt.

Der Punkt war ja auch gerade, dass die Vulkanier das schon weit vor der Föderation praktiziert haben (Erstkontakt mit Klingonen vor dem Erstkontakt mit Menschen, wenn ich mich recht entsinne). Und wenn man bedenkt, wie die Vulkanier zu Enterprise-Zeiten teilweise noch drauf waren, ist das nur konsequent, und auch logisch. Die berechtigte Frage ist aber eben, kann man das auch noch in der Föderation des 23. Jahrhunderts so machen? Die klare Antwort ist eigentlich: Nein. Aber das ist eben auch das spannende: es bleibt unklar, wer von beiden richtig gelegen hat. Aus der individuellen Sicht waren beide Verhalten meiner Ansicht nach nachvollziehbar.
Die Wiederverwendung von Soundeffekten ist ein netter Gag, auch wenns unerklärlich ist, warum diese erst teils 300 Jahre später wieder auftauchen.

Hä? ;)

EDIT: Ich habe die Spoilerdiskussion jetzt mal abgespalten und in dem Zuge zur besseren Lesbarkeit (fast) überall die Spoilertags entfernt. Wer trotz Spoilerwarnung hier reinschaut ist selber Schuld ;)
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Beitragvon Klaus » Mi 27. Sep 2017, 11:33

Marc W. hat geschrieben:Hä? ;)


Es hat an einigen Stellen gepiept als währe es unserer Brücke – und dem scharfen Ohr unseres Piloten den diese vertrauten Geräusche in den Schlaf verfolgen ist es natürlich nicht entgangen…
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Beitragvon Marc W. » Mi 27. Sep 2017, 12:51

Ja, aber mich irritierte die Aussage mit den 300 Jahren... ;)
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