Star Trek: Discovery - Spoilerthread

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Leon Bristow
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Re: Star Trek: Discovery - Spoilerthread

Beitragvon Leon Bristow » Mi 27. Sep 2017, 22:16

Keine Ahnung wo die Drei herkam, sinngemäß wäre es eine Eins gewesen :lol:
"Hast du erst einmal ein Schiff von der Oberfläche durch die Atmosphäre eines Planeten in den Weltraum gebracht und blickst in die Sterne, willst du das Steuer nie wieder hergeben." :voycom:

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T'Aloviks
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Beitragvon T'Aloviks » Mo 2. Okt 2017, 23:43

Hab gerade Folge 3 gesehen...
Ich muss sagen, ich komme auf den Geschmack. Spannung, Sci-Fi-Tech, die Charaktere bekommen hier und da mehr Tiefe. Das Schiff ist schon ziemlich cool... Ich will echt wissen, wie es weitergeht...

Und der Captain hat einen Tribble als Haustier... :lol:

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Leon Bristow
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Beitragvon Leon Bristow » Di 3. Okt 2017, 09:23

Ich bin auch interessiert wie es weitergeht, Captain Glitzerauge finde ich sympathisch mit seinem Tribble :lol:

Dennoch verfestigt sich meine Meinung: Sicher eine interessante SciFi-Serie, aber Star Trek ist das für mich nicht zwingend.
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Joran Sias
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Beitragvon Joran Sias » Di 3. Okt 2017, 22:29

Nachdem das hier mein erster Post dazu ist, erst mal die Offenlegung: ich finde DSC (so anscheinend die "offizielle" Abkürzung, offensichtlich hat mal jemand STD gegoogelt... :lol: ) bisher extrem genial. Charaktere machen soweit Spaß, Handlung verspricht interessant zu werden - wenn es so weiter geht bleibe ich Fan. An die Discovery gewöhne ich mich auch noch, in Action sieht sie gar nicht mehr so :? aus wie auf den Teaserfotos. Wenn ich auch ein bißchen der Shenzou hinterher trauere... DAS war mal ein schönes Schiff!!

Was das Technikupdate angeht stimme ich Alex zu, TOS zu unterbieten ist schlichtweg nicht mehr drin - geschenkt. Immerhin siehts nicht mehr aus als wär die Sternenflotte aus Apple hervorgegangen.

Klingonenremix - ist jetzt auch nicht der erste (leider), bin ich bereit hinzunehmen wenn es nicht noch mehr ausartet.

Was mich verrückterweise gerade im Pilotfilm massiv gestört hat war diese Holo-Konferenztechnik - Föderationsgrenzgebiet zu Vulkan ohne Latenz, in Echtzeit, jederzeit. Und der holographische Gesprächspartner kann auch noch in der eigenen, realen Kabine rumlaufen als wäre er da und sich auf das nicht holographische Mobiliar setzen! Wenn der andere offensichtlich den eigenen Raum komplett einsehen kann, wieso funktioniert das nicht andersrum?? Oder hat Sarek zufällig einen Stuhl GENAU DA stehen, wo Burnham (was findet Ihr an dem Namen eigentlich so schwierig?) ihren Tisch hatte?
Und WARUM geht das hundert Jahre später nicht mehr??? Ich weiß, an sich Kleinkram, aber sowas gehört für mich zu den Dingen die einfach nicht sein müssen. Die Enterprise NX-01 sah deutlich moderner aus als die 1701 (finde ich ok, siehe Technikupdate), aber sie konnte nicht plötzlich Dinge die Kirks Blechdose nicht konnte - im Gegenteil.
Hat mich etwas genervt.

Ob das jetzt "echtes" Star Trek ist oder nicht ist für mich noch nicht zu beantworten. Zum einen, weil ich nicht sicher sagen könnte was GENAU echtes Star Trek ist - TOS, TNG, DS9, VOY, ENT waren alle durchaus unterschiedlich, ein gemeinsamer Nenner lässt sich da für mich allenfalls dann finden, wenn man die Serien über mehrere Staffeln hinweg verfolgt. Für DSC ist es definitiv noch viel zu früh.

Offtopic: Meine Autokorrektur macht aus Sarek... Shrek. :irre:

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Marc W.
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Beitragvon Marc W. » Do 5. Okt 2017, 10:07

Joran Sias hat geschrieben:Was mich verrückterweise gerade im Pilotfilm massiv gestört hat war diese Holo-Konferenztechnik - Föderationsgrenzgebiet zu Vulkan ohne Latenz, in Echtzeit, jederzeit. Und der holographische Gesprächspartner kann auch noch in der eigenen, realen Kabine rumlaufen als wäre er da und sich auf das nicht holographische Mobiliar setzen! Wenn der andere offensichtlich den eigenen Raum komplett einsehen kann, wieso funktioniert das nicht andersrum?? Oder hat Sarek zufällig einen Stuhl GENAU DA stehen, wo Burnham (was findet Ihr an dem Namen eigentlich so schwierig?) ihren Tisch hatte?
Und WARUM geht das hundert Jahre später nicht mehr??? Ich weiß, an sich Kleinkram, aber sowas gehört für mich zu den Dingen die einfach nicht sein müssen. Die Enterprise NX-01 sah deutlich moderner aus als die 1701 (finde ich ok, siehe Technikupdate), aber sie konnte nicht plötzlich Dinge die Kirks Blechdose nicht konnte - im Gegenteil.
Hat mich etwas genervt.

Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber war das nicht eher eine mentale Verbindung, die Sarek da gemacht hat? Zumindest sprach er davon, dass es ihn sehr anstrengt, sich so mit Burnham zu unterhalten. Wobei ich dir aber dahingehend recht gebe, dass unklar bleibt, warum diese Form der Kommunikation vorher nie zu sehen war.

Ob das jetzt "echtes" Star Trek ist oder nicht ist für mich noch nicht zu beantworten. Zum einen, weil ich nicht sicher sagen könnte was GENAU echtes Star Trek ist - TOS, TNG, DS9, VOY, ENT waren alle durchaus unterschiedlich, ein gemeinsamer Nenner lässt sich da für mich allenfalls dann finden, wenn man die Serien über mehrere Staffeln hinweg verfolgt. Für DSC ist es definitiv noch viel zu früh.

Ganz meine Meinung. Ich kann diese Aussagen "Nettes Sci-Fi, aber kein Star Trek" einfach nicht ernst nehmen (nix für ungut, Sascha ;)), die ich jetzt schon mehrfach gelesen habe. Als ob man das bei TNG, DS9 oder Voyager nach dem Pilotfilm plus 'ner Folge schon hätte beurteilen können... mal eben ganz davon abgesehen, was denn "Star Trek" in der Beziehung überhaupt sein soll bzw. ausmacht? Was ja hinzukommt, ist eben, dass sich Discovery ganz bewusst vom klassischen Erzählschema abwendet, wie es bislang bei den Star Trek-Serien verwendet wurde. Das macht es anders, klar, aber ich finde, Star Trek kann eine moderne Auffrischung in der Erzählkultur gut gebrauchen. Und bislang macht Discovery meiner Ansicht nach sicherlich nicht alles, aber vieles richtig. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht!

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:lol:
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Beitragvon Joran Sias » Do 5. Okt 2017, 11:02

Marc W. hat geschrieben:Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber war das nicht eher eine mentale Verbindung, die Sarek da gemacht hat? Zumindest sprach er davon, dass es ihn sehr anstrengt, sich so mit Burnham zu unterhalten. Wobei ich dir aber dahingehend recht gebe, dass unklar bleibt, warum diese Form der Kommunikation vorher nie zu sehen war.


Ne, ich meinte das Gespräch zwischen Burnham und Sarek in ihrem Quartier, bei dem sie wissen wollte wie es die Vulkanier geschafft haben diplomatische Beziehungen zu den Klingonen aufzubauen. Die "Shoot first, hail later" Taktik. Da steht ein holographischer Sarek in Burnhams Quartier, läuft rum und setzt sich auf ihren Schreibtisch. :arg:

Der Admiral, der dann später mit der Flotte ankommt, läuft ja auch holographisch auf der Brücke der Shengzou rum bis sein Schiff gerammt wird.

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Beitragvon Marc W. » Do 5. Okt 2017, 11:47

Ach stimmt, die mentale Verbindung war später, als sie in der Zelle war...

Aber ja, da stimme ich dir zu, das passt nicht so wirklich, naja. Wobei das generelle Problem mit gegenseitiger Wahrnehmung bei holografischer Kommunikation auch z.B. bei Star Wars existiert: Da ist beizeiten auch interessant, was der jeweils andere so sehen kann oder nicht ;)
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Klaus
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Beitragvon Klaus » Do 5. Okt 2017, 12:45

Einige Nerd Easter Eggs zu der letzten Episode:

Als Mikel den Code untersuchen muss, benutzt sie dafür einen Windows Editor was bedeutet das ihre Konsole Microsoft kompatibel ist.
Der Code den sie untersuchen muss stammt aus dem Stuxnet Virus von 2010 mit dem damals einige Iranische Atomanlagen heruntergefahren wurden.
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Die Haut der Zivilisation ist hell und poliert - aber sehr, sehr dünn.

RIP: Lt.Cmdr. Eljas Tohkinen

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Beitragvon Soerensen » Do 5. Okt 2017, 14:27

Oookay, solche Ostereier würd ich eher nicht suchen wollen. :mrgreen:

Ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung. Ich hoffe, dass der Erste Offizier (dessen Namen ich mir nicht merken kann - noch nicht) wieder ähnliche Auftritte haben wird wie als Wissenschaftler der Shenzhou. Ich fand ihn da herrlich menschlich und würde das gern weiterhin durchblitzen sehen.

Über den Tribble des Captains habe ich mich sehr amüsiert, sympathisch finde ich den Mann allerdings mal so gar nicht. Im Gegenteil... Aber auf jeden Fall ein spannender Charakter.

Burnham bleibt toll. Ich hoffe, die Vulkanierin bricht wieder etwas mehr durch, die habe ich ein wenig vermisst. Mit etwas mehr Zeit zum darüber nachdenken finde ich die Idee, ein menschliches Ziehkind von Spocks Eltern einzubauen, total gut. Immerhin hatte jede Serie bisher ihren Vulkanier, ohne würde schon etwas fehlen. Ein echter Vulkanier würde aber TOS widersprechen, von daher passt das so ziemlich gut.

Aber am besten ist TILLY! :dance: Ich habe mich spontan verliebt und vergöttere sie spätestens seit dem Zeitpunkt, wo man ihre Haare offen sieht. :lach: Bin wirklich gespannt, wie sie sich entwickelt. Ich finde, man hat schon beim Außeneinsatz gesehen, dass mehr in ihr steckt als die Comic-Relief-Trottelkadettin. Das macht neugierig auf mehr.

Mich hat ehrlich gesagt das "Vieh" auf dem Schwesterschiff gestört. War halt ein hübsches Monster, aber ansonsten hatte es wenig Sinn. Aber gut... Details.
Ens. Velta-Laerke Soerensen, Medizin
CM Madeleine Nati, Counselling

Behind every mask there is a face, and behind that a story.

Mareike
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Beitragvon Mareike » Fr 6. Okt 2017, 21:18

Bei soviel Begeisterung für Discovery wage ich es ja fast gar nicht zu schreiben, aber... für mich waren die bisherigen Folgen extrem entäuschend.
Dabei geht es mir nicht um die unzeitgemäße Technik, oder die Optik weder der Schiffe noch der Klingonen...

Meine Kritikpunkte:
Burnham. Sarek hat jetzt plötzlich eine Pflegetochter - Spock also eine Ziehschwester - von der wir nie etwas gehört haben. Ah... ja... und trotz einer vulkanischen Erziehung, einer siebenjährigen lupenreinen Offizierskarriere schmeißt sie das alles weg und greift ihre Vorgesetzt - und enge Freundin, so wie es dargestellt wurde - an, meutert im Alleingang, weil Sarek, DER legendäre Diplomat Sarek in Gedanken zu ihr sagt, dass man auf Klingonen zuerst schießen müsse.
Viellecht hat es mich mit am meisten geärgert, dass dieses dann auch noch so hochgehalten wird, dass ihre Entscheidung ja die richtige gewesen sei... Wenn eine Serie sich im Laufe der Zeit damit auseinandersetzen würde, dass so etwas auch mal erforderlich wäre, okay, aber gleich in der Pilotfolge? ich hatte die ganze Zeit gedanklich einen Trump im Ohr, der 'shoot first' plärrte...
Leider war mir auch der Rest der Handlung viel zu flach. Vorhersehbar. Und das Verhalten... die massiv zerstrittenen Klingonen, die sich von ein paar, für mich nicht sehr beeindruckenden Worten vereinen lassen...
ich hatte noch die Hoffnung, es würde in der zweiten Folge besser - aber wieder 'glänzt' Burnham... 'ich lebe nach den Prinzipien der Föderation' Ah. Ja. Nee. ist klar. Auf einmal.

Und ja, mir fehlt definitiv das 'Star Trek'-Gefühl. Für mich bedeutet das, ich vermisse die Freude der Charaktere, Neues zu entdecken, in unbekannte Welten vorzustoßen, andere Kulturen und Denkweisen kennenzulernen. Die Faszination für das Unbekannte. Bei Star Trek sollte es nach meinem Empfinden nicht darum gehen, Kriege zu gewinnen (und den Krieg zu gewinnen ist ja das erklärte Ziel des Captains der Discovery.)

Klar, war das auch nicht in jeder einzelnen der bisherigen Star Trek Folgen in dem Maße zu spüren - aber vielleicht von TOS abgesehen hatte ich doch bei jeder anderen Serie in der Pilotfolge etwas Aufbruchsstimmung. Bin ich ein Harmonybärchen, weil mir Discovery zu düster ist und es sich darin für meinen Geschmack zusehr um den Krieg dreht? Möglicherweise.

So... und nachdem ich mir das alles mal von der Seele geschrieben habe, schaue ich mir jetzt noch die vierte Folge von 'The Orville' an. Für mich habe ich in dieser Serie, trotz komischer Momente viel mehr von dem, was ich als 'mein Star Trek Gefühl' definiere.
ich hoffe, ihr fühlt euch von meiner Meinung nicht auf den Schlips getreten, wie gesagt ist das meine sicherlich sehr subjektive Wahrnehmung.