Star Trek: Discovery - Spoilerthread

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Hawkins
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Re: Star Trek: Discovery - Spoilerthread

Beitragvon Hawkins » Sa 7. Okt 2017, 19:33

Hab mir jetzt auch auf Drängen meiner Kollegen endlich mal die erste Folge angeschaut..

Kann man vll mal einen Kameramann/frau auftreiben, der es auch schafft die Kamera gerade zu halten? Oder bin ich echt der einzige dem das tierisch auf die Nerven geht dass - zumindest auf dem Schiff - dauernd alle schief im Raum hängen? :roll:

Und die Klingonen sehen aus wie Figuren aus ner Lovecraft-Geschichte - hat was von Fischen. Die Haare fehlen definitiv.
Damit dass die Vulkanier auf die Klingonen nach dem ersten Versuch nur noch schießen kann ich sogar nachvollziehen, find ich jetzt pesönlich nicht so schlimm. Kann ich nachvollziehen.

Ich hoffe mal es geht nicht nur um den ersten Offizier, Star Trek war ja doch immer mehr als nur eine Hauptperson (Mal vom Captain abgesehen).
So alles in allem wars jetzt nicht schlecht, hat mich aber auch nicht unbedingt umgehauen. :? Obs Star Trek ist (für mich) kann ich nach einer Folge nicht sagen. Aber für mich waren auch die späteren Enterprise-Folgen (Mit Archer) schon nicht mehr Star Trek, auch wenn ich sie an sich ganz gut fand.

Jack Hardfield
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Beitragvon Jack Hardfield » Mi 11. Okt 2017, 22:18

Hallo zusammen,

nach den ersten drei Folgen kann ich nur sagen, dass sie mir Lust auf MEHR machen. Optisch machen die Folgen echt was her und manche Gimmicks, wie z. B. die Hologramme sind visuelle Effekte, die es zu der Zeit, als die Star Trek Serien gedreht wurden, mit dem Budget einer Serie nicht möglich waren. Die heutige technische Entwicklung ist inzwischen so weit, dass viele Dinge, die zu TOS Zeiten als unerreichbare SciFI galten heute Alltagsgegenstände sind. Wir leben in der Zukunft, die man sich in den 60-er Jahren erträumt hat.

Über die Klamotten der Klingonen habe ich mich kaputt gelacht. Erinnerte mich an englisches Fächergewölbe. (Beispiel hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6 ... lt.arp.jpg). Der Schnitt an Ballettkleidchen. Fehlt nur noch, dass es rosa ist. Auch die klingonischen Raumschiffe sehen eher Barock aus, als die düsteren Schüsseln eine Kriegerflotte. Altrömischer Pomp, statt auf das notwendigste reduzierte Schlachtkreuzer. Vielleicht soll aber genau das gezeigt werden. Sehen wir mal, wie sich die Klingonen entwickeln. So betrachtet ist der Plot erst am Anfang und bietet richtig viel Potenzial.

Genial find ich das neue Raumschiff. Die Messe, in der die Schlägerei statt fand, sah wirklichkeitsnäher aus, als 10 vorn auf der Enterprise. 10 vorn wirkte immer, als ob sie einem Kreuzfahrtschiff entlehnt sei, was aber passend war. Überhaupt mehr Metall- als Plastikoberflächen wirken besser. Bei der Brücke bin ich mir noch nicht so sicher ob sie mir gefällt. Der taktische Bogen der Enterprise war einfach ikonisch. So ein stilprägendes Element ist mir bisher noch nicht aufgefallen bei DSC.

Im Vergleich zu den Abrams Kinofilmen ist DSC (ROFL-ich musste STD auch erst mal googlen ;-)) viel näher am "alten" Star Trek Feeling.
Dass es sich trotzdem anders anfühlt könnte aus meiner Sicht an Folgendem liegen.
In den alten Serien galt:
- Die Hauptpersonen waren eindeutig die Guten.
- Alle Konflikte zwischen Starfleet Personen mussten innerhalb der Folge gelöst werden. Die Harmonie in der Crew musste wieder hergestellt werden. Das war eine Regel von Roddenberry.
- Es war eindeutig wer die Feinde sind.
- Die Sternenflotte war unzweideutig eine utopisch-idealisierte Gesellschaft.
- Die Abteilungen und ihre "Räumlichkeiten" spielten eine wichtige Rolle und wurden alle gezeigt.
- Das "Spotlight" der Erzählung lag in den Folgen auf verschiedenen Mannschaftmitgliedern
- Es gab Staffelplots und Doppelfolgen, aber meist wurde der Hauptplot einer Folge in der Folge abgeschlossen und meist zu einem glücklichen Ende geführt.
- Die Raumschiffe waren in warmen Farben und Materialien gehalten und hell. Z. B. TNG Brücke: Beige, Rot, Velourteppich (Wohnzimmer-Feeling).

In der neuen Folge:
- Alle Charaktere sind ambivalent. Teilweise hatte man fast das Gefühl, dass die Klingonen die Guten sind, die von der bösen Sternenflotte eingekreist werden (erste Folge)
- Auch die Sternenflotte hat Dreck am Stecken, bzw. dunkle Flecken auf der blau-goldenen Uniform
- Das "edle" und mutige Verhalten von Kaptaion Georgiou, der Shenzhou wird gnadenlos bestraft.
- Die Alleingänge und Regelbrüche von Michael werden bestraft. Riker hätte dafür einen Orden bekommen und Picard hätte ihn vor dem Föderationsgericht rausgehauen. Nicht so in der neuen Serie. Hier wird keine Harmoniesoße ausgegossen.
- Die Sternenflotte ist unterlegen und bekommt ordentlich den Hintern versohlt. Es gibt keinen cleveren Trick, kein Picard und kein Riker Manöver, dass die schlechte Situation, wie durch einen Zaubertrick, in ihr Gegenteil verwandelt.
- Sternenflotte Raumschiffe sind in schwarz und kaltem Blau gehalten. Teilweise sehr dunkel ausgeleuchtet. Definitiv kein Wohnzimmer-Wohlgefühl.

Das Charaktere ambivalent sind ist ein allgegenwärtiger Trend in Literatur, Fernsehen und Film. Kein Hauptkommisar, selbst im biederen Tatort, der nicht ein Alkohol-, Psycho- oder Eheproblem hat. Ambivalente Charaktere wirken lebensnäher für Leser und Zuschauer, weil sie sich besser mit der Figur identifizieren können. Sieht man auch sehr gut an den neuen Marvel Filmen. Selbst Superhelden und Götter haben so ihre Probleme.

In diesem Sinne liesen sich noch einige Punkte finden, was die alten von der neuen Serie unterscheidet. Man kann dafür verschiedenen Begriffe finden, düsterer, realistischer, weniger utopisch. Bin gespannt wie ihr das seht.

Was ist noch spannend:
1. Der aktuelle politische Bezug: Klingonen vereinigt euch, damit ihr eure eigenen Kultur bewahrt. Klingt sehr nach America first und wir wollen unser Volk und unser Land zurück.

2. Die weitere Entwicklung der Geschichte.
Die Kennung der USS Discovery ist NCC-1031. Ein Hinweis auf Section 31? Das wäre ein cleverer Schachzug der Serienautoren. So können sie den Plot in der Hauptzeitlinie spielen lassen, auch vor der Kirk Enterprise, machen, was sie wollen und trotzdem nicht gegen den Kanon verstoßen. Aktionen der Section 31 werden nicht aufgezeichnet. So könnte man glaubwürdig erklären, warum später nie etwas von Michael bekannt war. Und all das andere Zeug, was die Discovery sonst noch anstellen wird.
Der Umweg, von Cpt. Lorca um Michaels Transporter zu retten (Rettung per Traktorstrahl war eine sehenswerte Szene! Sehr gute Wahl der Erzählperspektive!) und die Frage von Michael an Lorca, warum er den, auf den ersten Blick, sinnlosen Umweg gemacht, nur um eine Gefangene abzuholen, ähneln den Rekrutierungsmethoden, die Section 31 z.B. bei Dr. Bashir angewendet hat. Nur hat Bashir abgelehnt. Michael nimmt Risiken in Kauf und verstößt gegen Sternenflotten Hierarchie (eignen Kaptain ausschalten) und gegen Sternenflotten-Direktiven um die Sternenflotte zu retten. Auch das tut Section 31. Michael ist also eine geeignete Kandidatin!

Toll ist auch, wie mit Erzählkontrasten gearbeitet wird:
Michael vs. Gerogiou: Regeltreue vs. Regelbruch
Michael vs. Mitgefangene: Anpassen an Situation/Hoffnungslosigkeit/Fremdbestimmung vs. Aufstand/Hoffnung durch Eigeninitiative
Michael vs. Tilly: verschlossen/"cool" vs. verbale Inkontinenz/aufgeregt
...

Und dann gibt es noch einen Haufen toller (bisher) Nebencharaktere. Plappermaul Tilly muss man einfach lieben.
Lorca und Gerogiou sind Kaptains denen man das auch abnimmt, keine Milchbubis wie die Abrams Crew. Muppershow: Schweine im Weltall. Abrams-Show: Teenager im Weltall.

Ich bin gespannt wie es weiter geht und freue mich auf die nächsten Folgen. Vor allem hat DSC etwas geschafft, woran ich seit Jahren gescheitert bin. Meine Frau hatte sich nie für Star Trek erwärmen können. Nach DSC wollen wir zusammen VOY schauen. :dance:
Zuletzt geändert von Jack Hardfield am Mi 18. Okt 2017, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.

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T'Aloviks
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Beitragvon T'Aloviks » Mo 16. Okt 2017, 23:47

Nachdem ich gerade Folge 5 verschlungen habe, muss ich jetzt hier mal was posten, bis mein Blutdruck wieder auf einem vernünftigen zu-Bett-geh-Wert ist.
Ich muss wirklich immer mehr sagen, dass mir diese Serie immer besser gefällt. Ich mag die Art und Weise, wie sie die Geschichte erzählen, ich mag dass sie es schaffen, pro Folge ein Stück der Geschichte aufzulösen und zugleich neu anfangen und ich mag auf eine gewisse Art auch, dass hier und da mal die Fetzen fliegen, aber dennoch die Leute das selbe Ziel haben. Quasi das selbe Ziel, aber einen anderen Weg, und dennoch ohne dass Feindschaften entstehen und mit dem Bemühen, das Ganze auch wieder gerade zu biegen. Das Verhältnis von Saru zu Birnham zum Beispiel.
Bei Captain Lorca bin ich mir noch nicht so recht sicher, was ich von ihm halten soll. Ein ganz schöner Hardliner...

Was ich nicht so richtig hinbekomme ist, mir das Ganze als Prequel vorzustellen. Wenn da nicht immer wieder so kleine Hints wären, würde ich es glatt vergessen. Damit meine ich weniger das Design des Ganzen und die zwangsläufigen modernen Elemente, die gab es bei ENT auch und da habe ich das mit dem Prequel im Kopf recht gut hinbekommen. Dort haben sie einfach immer wieder gezeigt, dass die Enterprise technisch nicht so weit war und erst viele Grundtechnologien eingeführt werden mussten (man erinnere sich an den "Reed Alert"). Aber die Discovery ist einfach viel weiter. Diese geilen 3D-Interfaces, Holokommunikatoren, das verbale Interface des Computers (der hier sogar Handlungsempfehlungen gibt und um die Ecke denkt!) und natürlich allem voran dieser Antrieb.
Hier wünsche ich mir einfach nur inständig, dass sie irgendwie irgendwann noch etwas einbauen, um plausibel zu machen, dass das Ganze irgenwie "passt" (außer einer alternativen Zeitlinie!). Oder ich werde einfach mit meiner kopfinternen SIM abklären, dass diese Serie von mir aus 250 Jahre NACH Voyager spielt. Ich sehe einfach (noch) keinen einzigen Grund, warum das Ganze als Prequel laufen muss. Das Ganze würde perfekt nahezu ohne jegliche Änderungen ins 25. Jhd. passen...

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und auch, was so die internationale Fangemeinde im Laufe der Zeit dazu sagt. Ich hoffe sehr, dass wir noch das ein oder andere Jahr mit neuen DSC-Folgen vor uns haben. Und endlich werden meine Anschauungen mal mit in die offizielle Quote gezählt!

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Joran Sias
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Beitragvon Joran Sias » Di 17. Okt 2017, 11:24

Word!

James C. Maxwell
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Beitragvon James C. Maxwell » Di 17. Okt 2017, 12:26

Ich persönlich finde, dass Stand jetzt die Erklärung "Dritte Zeitlinie neben Prime-Universum und Kelvin-Zeitline" am wenigsten Kopfschmerzen in der Kontinuität machen würde.

Ich kann mich mit einigen Dingen, die hier teilweise schon angesprochen worden sind (Klingonenkultur, ZU fortschrittliche Technologie, Sareks Ziehkind, das Pilzsporen-Ding...) immer noch nicht anfreunden. Gute Unterhaltung ist es bislang trotzdem und was den Spannungsbogen betrifft, kann man auch nicht klagen. Anlass zum Nitpicken gibt es aber reichlich - ja, ich weiß, wie in jeder ST-Serie. ;-)

Ich hoffe allerdings auch, dass sie es schaffen, zumindest vom Handlungsbogen Kontinuität zum Rest aufzubauen, falls das keine andere Zeitlinie werden sollte. Ich bin da z. B. auch gespannt, wie sie Mudd da noch weiter behandeln. Die Lösung "Wir sagen euch unseren Namen nicht, also habt ihr uns nie getroffen." wie in Enterprise klappt hier ja nun nicht mehr.
"Second star to the right. And straight on 'til morning."

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Marc W.
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Beitragvon Marc W. » Di 17. Okt 2017, 13:27

Naja, Bei Mudd sehe ich bislang kein Problem, er war ja nicht in dem Sinne unbekannt bei TOS, Kirk&Co kannten ihn nur nicht. Und bislang sehe ich keinen Grund, warum das unlogisch sein sollte. Wie sich das bei weiteren Auftritten entwickelt, muss man eben sehen.

Mir gefällt die Serie auch weiterhin sehr gut. Und ich finde auch, dass das eine gute moderne Interpretation von Star Trek ist, ohne immer mehr vom Gleichen zu machen. Und Potential nach oben gibt's immer ;)

Und über die Zeitlinie (bzw. vor allem die Diskrpezanzen zur Prime) mache ich mir bislang nur wenig Gedanken. Bringt einfach nix, solange man nicht weiß, wie es weitergeht. Was mir aber z.B. auch aufgefallen ist, ist, dass sie die Rangsymbolik von TNG ff. nutzen, und nicht die von TOS. Aber vielleicht gibt's auch da noch eine Erklärung, falls es mal einen Uniformwechsel gibt ;)
Ich bin noch nicht die Signatur, ich putz hier nur...

James C. Maxwell
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Beitragvon James C. Maxwell » Di 17. Okt 2017, 15:09

Das mit der Rangsymbolik ist halt eines von den Dingen, die, wie ich finde, zu vermeiden gewesen wären. Ich finde, da haben die Filme 11-13 gezeigt, wie man Uniformen modern ausgestalten kann, während man das gewohnte Aussehen von TOS als Wiedererkennungswert behalten hat.

Und ich denke, da gibt es bezüglich der Optik noch das eine oder andere, was man vielleicht näher an die bisherigen Serien hätte anlehnen können - zumindest meinem Geschmack nach.

Was das angeht, finde ich es um so schmerzlicher, dass es Axanar in der vorgesehenen Form nicht geben wird - und umso deutlicher wird, warum Paramount so entschieden dagegen vorgegangen ist.
"Second star to the right. And straight on 'til morning."

Jack Hardfield
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Beitragvon Jack Hardfield » Mi 18. Okt 2017, 09:56

Gestern Folge 5 angesehen. Es wird immer Star "Trekiger", zumindest was die Ereignisse auf der Discovery angeht.
Was mir sauer aufgestoßen ist: Klar sind die Klingonen auf dem Gefängnisschiff die Bösen und müssen überwunden werden, damit die beiden Sternenflottler ausbrechen können. Aber der Gegner wird einfach, ohne mit der Wimper zu zucken und ohne Skrupel umgebracht. Hier ist die Serie wohl ein Spiegel unserer Zeit, die Gewalt wieder als legitimes Mittel ansieht. Die beiden gefesselt in der Ecke liegen zu lassen hätte auch gereicht. Das Verhalten der Sternenflottenoffiziere ist hier auch nicht besser als das der Klingonen und nicht vorbildhaft. Man steht nur auf verschiedenen Seiten und vernichtet den Gegener. Hier verpasst die Serie sich positiv von dumpfer Gewalt abzuheben.
Abgesehen davon entwickelt sich die Serie spannend und ist sehenswert. Gerne mehr davon! :daumen:

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Beitragvon Joran Sias » Mi 18. Okt 2017, 10:09

Jack Hardfield hat geschrieben:... Die beiden gefesselt in der Ecke liegen zu lassen hätte auch gereicht. Das Verhalten der Sternenflottenoffiziere ist hier auch nicht besser als das der Klingonen und nicht vorbildhaft. Man steht nur auf verschiedenen Seiten und vernichtet den Gegener. Hier verpasst die Serie sich positiv von dumpfer Gewalt abzuheben.
Abgesehen davon entwickelt sich die Serie spannend und ist sehenswert. Gerne mehr davon! :daumen:


Das finde ich jetzt im konkreten Fall gar nicht mal so unglaubwürdig: das Lorca definitiv anders tickt als unsere bisherigen Captains ist glaub ich schon ganz gut etabliert. Ich meine, wer sein eigenes Schiff hochjagt um die Crew vor der Gefangenschaft zu "schützen"...
Auch seine Diskussionen mit der Admiralität zeigen, das bei ihm der Zweck sowas von alles heiligt und die Sternenflotte das nicht unbedigt gut findet - aber anscheinend keine Alternativen zu haben glaubt. Die müssen ganz ordentlich mit dem Rücken zur Wand stehen.
Was Tyler betrifft: nach sieben Monaten, in denen er beim lustigen "Choose your own pain" überwiegend auf der Empfängerseite stand/lag finde ich es nicht wirklich abwegig, wenn sich bei ersterGelegenheit erst mal gerächt wird. Erst recht, wenn der ranghöhere Offizier fleißig vorlegt...
Die erbeuteten Waffen sahen jetzt auch nicht direkt so aus, als wär da ein Stun-Setting vorhanden.
Folgt das höheren Idealen? Ganz sicher nicht. Ist das menschlich nachvollziehbar (was nicht notwendigerweise heißt, das es auch moralisch entschuldbar ist)? Ich denke schon.